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Darum solltest du unbedingt ein indigenes Volk besuchen

Mein Besuch bei den den Arhuacos in Kolumbien.


In den majestätischen Höhen der Sierra Nevada de Santa Marta, einem der höchsten Küstengebirge der Welt, lebt ein indigenes Volk – die Arhuacos.


Ihre Kultur und Lebensweise sind tief mit Mutter Erde verbunden, und ihr spirituelles Wissen wird von Generation zu Generation weitergegeben.


Wenn du dich für Schamanismus interessierst und wirklich tiefer in dieser wundervolle Thema eintauchen möchtest, dann solltest du unbedingt irgendwann mal ein indigenes Volk besuchen.


Diese Weisheit und Verbundenheit zu Mutter Erde wird dich sicherlich auch so beeindrucken, wie sie mich beeindruckt. Und es ist einfach so wahnsinnig wichtig, dass wir uns alle wieder mehr mit unserer Mutter Erde verbinden, sie schützen und wert schätzen.


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Ein Indigenes Volk, das Jahrhunderte der Isolation hinter sich gelassen hat

Vor etwa 30 Jahren erkannten die Ureinwohner der Sierra Nevada, dass ihre schneebedeckten Gipfel schmolzen. Die Moore trockneten aus. Amphibien und Schmetterlinge verschwanden.

Deshalb gründeten sie 1987 aus Sorge, dass der Klimawandel Auswirkungen auf den Kosmos haben könnte, die Gonawindúa Tayrona Indigenous Organization, um die „Mamos“ auf Regierungsebene zu vertreten.


Die „Mamos“ sind die spirituellen Führer des Tribes. Sie bewahren und lehren eine uralte Weltanschauung, die auf der Verehrung und Pflege der Natur basiert.


Die Arhuacos und die anderen Tribes haben Jahrhunderte der Isolation hinter sich gelassen, um sich dem Kampf gegen den Klimawandel zu widmen. Sie leben in der Sierra Nevada de Santa Marta in Kolumbien, das sie als das Herz der Welt betrachten.

Sie sind zusammen mit ihren Nachbarn, den Kogi und den Wiwa, eines der drei Völker, deren Vorfahren mit der alten und fortgeschrittenen Tayrona-Zivilisation verbunden waren.


Die Arhuacos wollen unter anderem die Botschaft vermitteln, dass es nicht nur um Anbau in der Landwirtschaft geht, sondern um „Anbau mit Gewissen“. Also eine biologische Landwirtschaft, ohne schädliche Pestizide oder andere Hilfsmittel, im Einklang mit Mutter Natur.


So leben die Arhuacos, umgeben von Natur und Landwirtschaft. Und so durfte ich Früchte sehen, die ich noch gar nicht kannte. So viel Fülle und das ohne schädliche Hilfsmittel.


Für die Arhuacos hat alles Leben eine Seele – von den Bergen und Flüssen bis zu den Pflanzen, Steinen und Tieren.


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Meine Begegnung mit Mamo Pedro

Während meines Besuchs bei den Arhuacos hatte ich die Ehre, Mamo Pedro zu treffen. Seine Weisheit und tiefe Verbundenheit mit der Natur haben mich sehr beeindruckt.

Wir saßen gemeinsam inmitten der eigenen Kakao Plantage und Mamo Pedro erzählte uns von seiner spirituellen Praxis und der Rolle der Männer und Frauen in ihrem Volk.


Für die Männer spielen Kokablätter und das Poporo (ein mit Muschelkalkpulver gefüllter Kürbis) eine sehr große Rolle ihrer spirituellen Praxis. Die Kokablätter haben eine leicht stimulierende Wirkung und in „Zusammenarbeit“ mit dem Poporo meditieren sie und empfangen so ihre Botschaften und Antworten. Die Kraft des Denkens bildet das Gefüge ihrer Weltanschauung.


Für die Frauen hingegen ist das Weben und Herstellen von Taschen ihre spirituelle Arbeit. Diese Taschen und Textilien sind nicht nur praktische Gegenstände, sondern haben eine spirituelle Bedeutung. Jeder Knoten und jedes Muster repräsentiert Gedanken, Erinnerungen und Symbole. Diese Handarbeiten sind ein Ausdruck ihrer Verbindung zur Natur und den Ahnen und symbolisieren das Gefüge ihrer Lebensauffassung.


Besonders schön fand ich auch, wie jedes Kind neben einem „normalen“ Namen auch einen Arhuaco-Namen erhält, den der Mamo in tiefer Meditation von Mutter Erde empfängt.


Am Ende unseres Gesprächs wurden wir mit einem weißen Faden gesegnet, welcher uns Schutz bieten soll. Die Männer legen den Frauen den Faden um das Handgelenk und umgekehrt.


Ich liebe einfach solche tiefen Traditionen, diese tiefe spirituelle Verbindung und den Respekt, den die Arhuacos vor dem Leben und der Natur haben. Es erinnerte mich daran, wie wichtig es ist, die Weisheit und Traditionen unserer Vorfahren zu bewahren und in unser tägliches Leben zu integrieren.


Dieses Erlebnis werde ich tief in meinem Herzen tragen und versuchen meinen Teil in dieser Welt beizutragen, um die Menschen wieder näher mit der Natur zu verbinden.



Übrigens ist es sicherlich kein Zufall, dass ich Mamo Pedro inmitten einer Kakao Plantage treffen durfte. Für die Arhuacos ist Kakao, wie bei den meisten indigenen Völkern eine heilige Pflanze. Eine Frucht des Lebens und der Hoffnung. Eine Pflanze, die verbindet und uns Harmonie schenkt.


Du möchtest die Grundlagen des Schamanismus erlernen? Dann setze dich gerne auch die Warteliste meiner Schamanischen Ausbildung.


Oder interessiert dich das Thema Kakao und du möchtest gerne diese wundervolle Pflanze in deine Arbeit integrieren, dann schau dir gerne mein Sacred Cacao Online Training an.


Alles Liebe


Jasmin

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